Fragen & Antworten

Ist Aluminium in Deos gesundheitsschädlich?

Wissenschaftlicher Forschungsstand

Wissenschaftlicher Forschungsstand

Antitranspirantien und die Wissenschaft 

Aluminiumsalze stehen im Verdacht, Alzheimer und Brustkrebs zu begünstigen. Die Vermutungen, dass Aluminiumverbindungen an der Entstehung bestimmter Erkrankungen beteiligt sein könnten, basieren jedoch auf keiner gesicherten wissenschaftlichen Grundlage: Sie sind daher nicht gerechtfertigt.
Die Wissenschaft befasst sich aktuell intensiv mit dem Leichtmetall Aluminium, das uns überall im täglichen Leben umgibt:
Aluminium ist das Metall, das am häufigsten in der Erdkruste vorkommt. Außerdem lässt es sich in Obst, Gemüse, Getreide, Fleisch und im Trinkwasser finden. Seit vielen Jahrzehnten erleichtert uns Aluminium den Alltag – ob in Form einer Getränkedose, als Lebensmittelverpackung oder als Wirkstoff in Kosmetik. Als Spurenelement ist Aluminium sogar im menschlichen Körper vorhanden.

Studien der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) ergeben, dass die Aufnahme von 1 Milligramm Aluminium pro Körpergewicht pro Woche unbedenklich ist. Eine Frau mit 65 kg Körpergewicht darf also wöchentlich bedenkenlos bis zu 65 mg Aluminium aufnehmen. 

Welche neuen Erkenntnisse gibt es? 

2014 sind zwei Berichte erschienen, die die Sicherheit von Aluminium in Antitranspirantien bewertet haben, beide auf Basis derselben wissenschaftlichen Daten. Das Ergebnis: Es gibt keinen belegbaren Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Antitranspirantien und der Entstehung von Brustkrebs.

  1. 1. Im Februar 2014 fasste das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seine Stellungnahme zusammen: Ein kausaler Zusammenhang zwischen der erhöhten Aluminiumaufnahme durch Antitranspirantien und der Alzheimer-Krankheit bzw. Brustkrebs konnte trotz einer Reihe entsprechender Studien aufgrund der inkonsistenten Datenlage wissenschaftlich bisher nicht belegt werden.“
     
  2. 2. Im April 2014 wurde die Bewertung des Scientific Committee on Consumer Safety (SCCS) zur Verwendung von Aluminium in Kosmetikprodukten veröffentlicht:
  • • Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der Gebrauch von Antitranspirantien zu einer Aluminiumkonzentration führen kann, die gesundheitsgefährdend sein könnte.​
  • • Es gibt keine plausiblen wissenschaftlichen Belege dafür, dass die Verwendung von aluminiumhaltigen Kosmetika das Risiko erhöht, an Brustkrebs oder neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer zu erkranken.

Das Fazit

Ein direkter Zusammenhang zwischen Aluminiumaufnahme durch Antitranspirantien und der Alzheimer-Krankheit sowie Brustkrebs konnte trotz intensiver Forschungen wissenschaftlich bisher nicht fundiert belegt werden.

Genau wie das BfR empfehlen wir, dass Antitranspirantien einmal täglich auf gesunder Haut angewendet werden können. 


Was wir mit „sicher“ meinen

Was wir mit „sicher“ meinen

Was „sicher“ bei uns bedeutet 

Die Sicherheit unserer Konsumenten steht für uns an oberster Stelle. Alle Produkte aus dem Hause Unilever erfüllen mindestens die gesetzlichen Bestimmungen: Die Einsatzmengen von Rohstoffen werden von Behörden strikt reguliert. Trotzdem unterziehen wir unsere Produkte zusätzlich verschiedenen strengsten Sicherheitsbewertungen, denn Sicherheit hat für uns die höchste Priorität!

In der Unilever-Abteilung für Forschung und Entwicklung (englisch: R&D) beschäftigen sich täglich 6.000 Unilever-Mitarbeiter weltweit mit dem Ziel, sichere Produkte zu entwickeln.
Bei der Produkt- und Prozessentwicklung testen wir alle Produkte auf ihre Wirksamkeit, Verträglichkeit und – natürlich – auf ihre Sicherheit. 

Eine eigene Abteilung für Produktsicherheit 

Dabei arbeiten die Experten mit unserer Abteilung für Produktsicherheit, dem Safety and Environmental Assurance Center (SEAC), zusammen.
Das SEAC prüft alle Produkte innerhalb des Entwicklungsprozesses auf ihre Sicherheit, bevor sie in den Verkauf kommen. Über 200 wissenschaftliche Experten überwachen alle Entwicklungs- und Herstellungsprozesse und arbeiten objektiv und transparent. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse sind dabei ihr Maßstab. 

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Studie der Weltgesundheitsorganisation

Studie der Weltgesundheitsorganisation

Was sagt die Weltgesundheitsorganisation zum Thema Aluminium?

Seit über 50 Jahren wird Aluminium im Lebensmittelbereich und bei der Herstellung von Kosmetika verwendet. Das Leichtmetall gilt als sorgfältig geprüfter Stoff.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt – genau wie das BfR – dem Körper wöchentlich maximal 1 mg Aluminium pro 1 kg Körpergewicht zuzuführen, z. B. durch Lebensmittel oder Wasser.

Die Stiftung Alzheimer teilt mit, dass nach heutigem Stand der Wissenschaft kein Zusammenhang zwischen Aluminiumexposition und der Alzheimer-Krankheit besteht. 

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